Entlang der Wiener Ringstraße, des Neubau- und Lerchenfelder Gürtels sowie der berüchtigten Südosttangente (A23) rollen täglich zehntausende Fahrzeuge. Neben gasförmigen Schadstoffen wie Stickstoffdioxid (NO2) sind es vor allem die festen Schwebstoffe der Fraktion PM2.5 (Partikel mit aerodynamischem Durchmesser kleiner 2,5 Mikrometer), die für die menschliche Lunge eine dauerhafte Belastung darstellen.
Größere Staubkörner (PM10) werden meist bereits in der Nasenhöhle oder im Rachenraum durch Flimmerhärchen und Schleimsekret abgefangen. Feinstaub der Größe PM2.5 und ultrafeine Partikel (UFP unter 0,1 µm) überwinden diese Schutzbarriere mühelos. Sie wandern ungehindert über Luftröhre und Bronchien bis in die zarten Lungenbläschen (Alveolen), an denen der lebenswichtige Gasaustausch zwischen Sauerstoff und Blut stattfindet.
Viele Bewohner von Altbauten am Wiener Gürtel öffnen morgens zwischen 07:30 und 09:00 Uhr die Fenster, um «frische Luft» hereinzulassen. Unsere Messungen beweisen regelmäßig das Gegenteil: Zu dieser Zeit erreicht die Partikelkonzentration durch den einsetzenden Berufsverkehr Spitzenwerte von über 45 µg/m³. Binnen 5 Minuten steigen die Innenraumwerte um das Fünffache an.
Empfehlung unseres Teams: Lüften Sie Wohnräume an Verkehrsachsen bevorzugt in den frühen Morgenstunden zwischen 04:30 und 06:30 Uhr oder am späten Abend. Ergänzen Sie Ihre Wohnungsausstattung durch zertifizierte HEPA-H13 Luftreinigungssysteme, um die Hintergrundlast im Schlafzimmer konstant unter 5 µg/m³ zu halten.
Wir führen eine detaillierte Vor-Ort-Partikelanalyse in Ihrer Wiener Wohnung durch und zeigen Ihnen Schwachstellen auf.
Feinstaub-Messung vor Ort anfragenBerichten Sie über die Luftverbesserung oder den Atemkomfort in Ihrem Wiener Wohn- oder Arbeitsbereich.