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WORKPLACE HEALTH

Kopfschmerzen & Nachmittagstief: Das unterschätzte Atemklima in Wiener Großraumbüros

Veröffentlicht am 19. September 2026 | Autor: Ing. Markus Lindner
Büroarbeitsplatz und Raumluftprüfung

In Wiener Dienstleistungsunternehmen und Kanzleien verbringen Angestellte oft mehr als 8 Stunden täglich in geschlossenen Räumen. Während auf Ergonomie bei Stühlen und Bildschirmen penibel geachtet wird, bleibt das Atemklima häufig unreguliert. Messungen unseres Teams in Open-Space-Büros im 1. und 3. Bezirk zeigen regelmäßig alarmierende CO2-Konzentrationen von über 1.600 ppm ab 14:00 Uhr.

CO2 als kognitiver Leistungsbremser

Ab einem CO2-Wert von 1.000 ppm (Pettenkofer-Zahl) sinkt die Konzentrationsfähigkeit merklich; ab 1.500 ppm treten vermehrt Müdigkeit, latente Kopfschmerzen und Entscheidungsunlust auf. In Kombination mit trockener Heizungsluft (unter 30 % r.F.) im Winter schwindet zudem die Abwehrkraft der Schleimhäute gegenüber viralen Tröpfcheninfektionen.

Ingenieuranalyse im Unternehmen

Feinstaubquellen im Inneren: Kopierer & Laserdrucker

Große Abteilungsdrucker emittieren während des Fixiervorgangs ultrafeine Tonerpartikel und flüchtige organische Verbindungen (VOC). Stehen diese Geräte ohne Absaugung oder Partikelfilter direkt neben Mitarbeiterarbeitsplätzen, atmen die Beschäftigten kontinuierlich Nanopartikel ein.

Corporate-Audit für Ihren Wiener Standort

Lassen Sie Ihr Firmengebäude auf CO2, Feinstaub und Luftfeuchte durchchecken und erhalten Sie ein offizielles Prüfsiegel für gesunde Arbeitsbedingungen.

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